12. Juni 2009
Etwas vor Sonnenuntergang auf die Polje hinaus. Erstmal seit dem gesundheitlichen Crash Anfang 2008 - kein öder Krebs mit Chemoquatsch usw. - wieder bis Wutschein hinauf gegangen. Irgendwo in den Wäldern um Karnburg ein Kuckuck, oben auf der Höhe von Sagrad noch ein zweiter. Am Rückweg war es entlang der Glina schon halb Dunkel. Überall wo der Zwirnawald und die kleinen zu ihm gehörenden Waldflecken bis an den Fluß reichen recht viele Glühwürmchen. Sie sind heuer ziemlich früh dran. Das Abendessen bescheiden, schmackhaft, wenig vorbereitungsintensiv. Ein Märzen während das Bagette im Rohr ist. Als zweiten Gang eine gut abgetropfte Sardine, ja eine Ölsardine, die letzten drei Happen mit Sushi & Sashimi Souce. Dann noch die Erdbeeren, zwei kleine Schüsseln, und zum Abschluß eine "swiss classic" der Firma Lindt, deren Namen ich hier gerne erwähne, weil das Thomas Mann auch schon gemacht hat und die Schoko eben so gut schmeckt. In den nächsten Wochen werde ich mich etwas weniger mit HTML, Stylesheet, Blogschreiben und Co. befassen können. Muß mich in das NS-Euthanasie Thema für die Steiermark erst wieder ein lesen; dazu noch in die Biographie des linksbürgerlichen Architekten Herbert Aichholzer, ein Grazer der dagegen angekämpft und mit dem Leben bezahlt hat. Am 25. gibt es das Referat in Hartheim/Linz. Und ich hab von dem, was ich mir in den Steiermark-Projekten 2007 alles erarbeitet hab schon derart viel vergessen.